Dexit - nichts wie raus hier?

Die Würfel sind so gut wie gefallen: Die europäischen Nationen haben die der Währungsunion zugrunde liegenden Verträge aufgeweicht und gebrochen (Deutschland war hier leider Vorreiter - danke Herr Schröder!) Die EU wurde zur Geldpresse-finanzierten Haftungsunion (wenn man von "finanziert" sprechen kann). "Schuld an der Misere sind wir jedoch selbst, weil wir es zugelassen haben, dass unsere Politiker sich immer nur von Kompromiss zu Kompromiss gehandelt haben, immer in der Hoffnung, dass das Volk nicht genau versteht was passiert" (MM).

 

Was passiert da um uns herum? Und wie stehen wir als Burschenschafter dazu? Nichts sehen? Nichts hören? Nichts sagen? Die Burschenschaft feiert dieses Jahr ihr 200jähriges Jubiläum - zerstritten wie nie. Sollten wir unsere Energien nicht lieber zum Wohle von Vaterland UND Europa - gemeint ist der Kontinent, nicht seine (währungs-)politische Hülle - einbringen? Brauchen wir einen "Dexit"? Wo sind die Bürger, die endlich aufbegehren? Wo sind die Burschenschafter, die vorneweg marschieren? Wir brauchen beileibe keinen "Frankfurter Wachensturm" mehr - aber wie wäre es mit einer "Frankfurter Sitzblockade" vor der EZB? Bringt nichts? Mag sein, aber herumsitzen können wir doch auch dort!

 

 

Bernd Preiß, Bubenruthia Erlangen