Erklärung der Neuen Deutschen Burschenschaft zu Gewaltvorkommnissen in Göttingen

22. Mai 2013 | Am vergangenen Wochenende wurde ein 26-jähriger Burschenschafter aus dem Kreis der Neuen Deutschen Burschenschaft e.V. (NeueDB) in Göttingen auf offener Straße von mutmaßlich linken Gewalttätern mit einem Baseballschläger attackiert und an Kopf und Rücken verletzt. Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass das potenziell lebensgefährliche Tatwerkzeug keine bleibenden Verletzungen oder Schlimmeres verursachte. Laut einer Sprecherin der Göttinger Polizei habe die Gewalt gegen Burschenschafter damit eine „neue Qualität" erreicht.

 

Wir, die Neue Deutsche Burschenschaft, verurteilen die brutale Gewalttat auf das Schärfste. Wir fordern Bürger und Staat auf, ein klares „Nein" all jenen Selbstgerechten entgegenzusetzen, die glauben, ihre Ordnungsideen durch Chaos und eine so genannte „friedliche" Weltordnung mit brutaler Gewalt durchsetzen zu müssen.

 

Die Täter flüchteten nach Zeugenaussagen in ein Gebäude, das der linksgerichteten studentischen Szene Göttingens zugerechnet wird. Dort verliert sich ihre Spur. Es darf nicht sein, dass Straftäter Schutzräume im studentischen Umfeld finden. Studentische Selbstverwaltung, Hochschule und Politik sind gefordert, keine kriminelle Subkultur gedeihen zu lassen.

 

Die Neue Deutsche Burschenschaft bekennt sich klar gegen Gewalt. Unser Weg ist der staatsbürgerliche, demokratische und rechtstaatliche. Wir werden uns keinesfalls von linken Gewalttätern und deren Vordenkern in die rechte Ecke drängen lassen. Wir haben unseren Platz mitten im Volk! Wir gehören dazu und wir appellieren an Politik, Justiz und Bürgerschaft nicht wegzusehen, wenn Unrecht und Gewalt, egal aus welcher politischen oder weltanschaulichen Richtung, an Boden gewinnen!

 

Für die Neue Deutsche Burschenschaft - Der Vorstand

 

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