Der Durchschnitt darf keine Referenz sein

Die Neue Deutsche Burschenschaft zur aktuellen PISA-Studie

5. Dez. 2013 | Deutschlands Schüler haben aufgeholt, so das Ergebnis der am Montag veröffentlichten PISA-Studie 2012. Die Leistungen liegen nun leicht über dem OECD-Durchschnitt. Doch der Durchschnitt darf für Deutschland keine Referenz sein. „Ohne Spitzenposition in der Bildung gefährdet Deutschland langfristig seine wirtschaftliche Spitzenposition als Exportnation“, meint Dr. Ing. Gerd Wauer, Vorsitzender der Neuen Deutschen Burschenschaft (NeueDB), anlässlich der Veröffentlichung der Studie.

 

Der deutsche Export basiert im Wesentlichen auf hervorragenden Ingenieursleistungen – erbracht von Menschen, die zum Großteil älter als 40 Jahre sind, deren Schulausbildung also gut ein Vierteljahrhundert zurückliegt. Es bleibt abzuwarten, wie sich ein Schulsystem, das heute durchschnittliche PISA-Ergebnisse erzielt, mittel- und langfristig auf die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft auswirkt.

 

Defizite der schulischen Ausbildung können später an den Universitäten oder Fachhochschulen nur schwer oder gar nicht ausgeglichen werden. Dies gilt insbesondere für die naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächer. Dies führt zu einer Abnahme der Qualität der universitären Ausbildung und zu schlechter qualifizierten Absolventen.

 

Downlad der Pressemitteilung (Pdf)